[Annotatie]: Sechs Jahre nach dem Roman Medea. Stimmen legte Christa Wolf im Frühjahr 2002 wieder eine große Erzählung vor. Wie in ihrem weltweit gefeierten Text Nachdenkenüber Christa T. geht es auch hier um die lebensbedrohliche Krankheit einer Frau. Leibhaftig ist ihre namenlose Heldin einer existentiellen Krise ausgesetzt: der Riß der Zeit, der Endzeit der DDR, geht mitten durch sie hindurch. Wochenlang befindet sie sich in einem Zwischenreich von Leben und Tod und erst die Erkenntnis, daß sie""""der Spur der Schmerzen"""", dem Vergessen, nachgehen muß, läßt sie ins Leben zurückfinden.""""Ein verführendes, zu uns selbst führendes Buch."" Günter Grass, Verleihung des Deutschen Bücherpreises""""Ein großes, ein wichtiges Buch."" Die Zeit""""Christa Wolf beschreibt mitreißend und mit schwarzem Humor den Alptraum eines Krankenhausaufenthalts in der Endzeit der DDR."" Der Spiegel