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Der letzte Mensch Erzählung
Hoofdkenmerken
Auteur: Blanchot, Maurice
Titel: Der letzte Mensch Erzählung
Uitgever: Van Ditmar Boekenimport B.V.
ISBN: 9783905591934
Editie: 1. ed
Prijs: € 18.95
Verschijningsdatum: 01-01-2005
Bericht: Leverbaar (minimaal 5 werkdagen)
Inhoudelijke kenmerken
Categorie: Fictie overig alg.
Taal: Duits
Technische kenmerken
Paginas: 131
 

Inhoud:

[Annotatie]: In<Der letzte Mensch> , schreibt derÜbersetzer Jürg Laederach zu Le dernier homme , vollzieht Blanchots Erzähler mit seinem Blick eine Zangenbewegung um eine einzige Person, man könnte sie einen zerfledderten Absolutisten oder ein Treppen steigendes, durch Krankheit heruntergekommenes Absolutum nennen. Der Leser hat sich inzwischen an Blanchots Leidenschaft für jede Art des umkreisenden Umwegs gewöhnt, und so gibt es auch in diesem Bericht keine Unternehmung und kein Vorgehen, das sein Ziel anders alsüber sein diametral Entgegengesetztes ansteuert. Ist von dem Zerfledderten viel zu berichten? Der Erzähler findet nein, also berichtet er unermüdlich. Ist der Zerfledderte, der seinen eigenen Worten nach wie ein Wolf heult, etwa ein Hochgestellter? Der Erzähler bejaht es, um ihn besser erniedrigen zu können. Dringt Blanchots Erzähler hier grundsätzlich in die Verehrung, in die Christologie ein? Er möchte sich dem nicht verschließen und schlägt deshalb konsequent, verbissen und gegen sich selber auf jede Form von Devotion ein. In<Der letzte Mensch> sind jegliche Direktheit und Unmittelbarkeit seit urvordenklichen Zeiten abhanden gekommen. Des Erzählers Programm wird zusätzlich befrachtet. Jederzeit läuft er Gefahr, dass der Beschriebene oder das Beschriebene zur Spiegelfläche und damit zur eigenen Person, ihrer angegriffenen, kniefällig verehrten Ungeheuerlichkeit werden. it Der letzte Mensch veröffentlichen wir eine zweite Erzählung von Maurice Blanchot in derÜbersetzung von Jürg Laederach. Zu dessenÜbersetzungskunst anlässlich der Veröffentlichung von Im gewollten Augenblick schrieb Joseph Hanimann in der FAZ: Der vor zwei Jahren verstorbene Maurice Blanchot handhabte die alle Dinge und Ereignisse aufs selbe Unwirklichkeitsfeld einebnende Erzählkunst mit solcher Perfektion, daß jederÜbersetzungsanlauf an den Rand des Unmöglichen führen muß. Dieser Rand läuft, weit entfernt von der geballten Ausdruckskraft eines Genet oder C ne, bei Blanchot durch die stimmlose< iture blanche>, praktisch durch Roland Barthes' Nullpunkt des Schreibens. Im sicheren Abstand zwischenÜbersetzertreue und eigenem Erzählton, der aus Laederachs Büchern bekannt ist, wird mitunter eine faszinierende Komplizenschaft trotz der Distanz zwischenÜbersetzer und Autor spürbar. Wo die Sprache nicht zur Welt, sondern immer nur zur Wortspur einer sich entziehenden Welt führt, ist es wohl besser, demÜbersetzer sieht mitunter ein Schriftstellerüber die Schulter.
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