[Annotatie]: Nach seiner Scheidung von Anne feiert Marc ein rauschendes Fest, auf das die nur allzu tiefe Depression folgt. Paris im Winter, eine vereinsamte Wohnung, schließlich ein kläglicher Selbstmordversuch, der in seiner Komik den mangelnden Ernst der Lage offenbart. Grund dieser Lebensmüdigkeit ist aber nicht das Scheitern der Ehe, sondern die Zurückweisung durch die Geliebte, die ihrerseits nicht bereit ist, ihren Mann zu verlassen. Es folgen Eifersüchteleien, Trennungen, Versöhnungen - die ganze Palette des kodierten Liebesspiels, versetzt mit abgeklärten Sprüchen und den Einsichten des zynischen Dreißigjährigen. Beigbeder wechselt spielerisch zwischen seinem fiktiven Alter ego und dem wahren Autor, kommentiert ironisch und spöttisch und wechselt die Positionen. Am Ende dann die Glücksphantasie der Liebe: Die Geliebte verlässt nach langem Zögern ihren Mann - Marc und sie erleben die Erfüllung unendlicher Verliebtheit. Der Dreijahreszyklus von Verlieben, Heiraten, Scheidung beginnt vorn vorn.