[Annotatie]: """"Erri De Luca ist der beste Autor des Jahrzehnts."""" Corriere della Sera Ein kleines Bergdorf in Italien. Hier lebt der namenlose Erzähler recht unbehelligt als Bildhauer, Restaurator und Bergführer, bis er eines Tages einen ungewöhnlichen Auftrag übernimmt: Er soll die lebensgroße Statue eines gekreuzigten Jesus""""entkleiden"""". Dem in Marmor gehauenen Gottessohn wurde nachträglich ein Lendenschurz übergestülpt, nun soll er wieder in seiner ganzen Nacktheit erscheinen. Der selbst nicht sehr gläubige Erzähler ist ratlos - handelt es sich um einen Akt der Blasphemie? Er wendet sich an den Bischof, spricht mit einem Rabbiner und einem muslimischen Arbeiter, sucht Antworten auf die Frage nach den Grenzen von Leben und Kunst in der Religion. Eindrucksvoll und sprachmächtig schildert De Luca, wie sich dem Bildhauer während seiner Arbeit die Erfahrung des Glaubens immer tiefer erschließt. [Flaptekst]: »Erri De Luca ist der beste Autor des Jahrzehnts.« Corriere della Sera Es ist ein heikler Auftrag, der den Bildhauer eines kleinen Bergdorfes ereilt: Er soll die originalgetreue Restauration einer Christusstatue gewährleisten. Die Kirchenväter vergangener Jahrhunderte ließen der Figur ein Tuch um die Lenden formen, da sie die Darstellung als zu obszön empfanden. Der in religiösen Dingen unerfahrene Bildhauer fürchtet den Zorn aller Gläubigen und berät sich mit Vertretern der drei großen monotheistischen Weltreligionen. Ihre unterschiedlichen Ansichten führen den Künstler zu einer ganz eigenen Erfahrung von Spiritualität. Ein ebenso schmaler wie weiser Band über die großen Fragen des Daseins - aus der Feder eines der meistgelesenen italienischen Gegenwartsautoren.